{"id":1851,"date":"2026-07-13T10:42:54","date_gmt":"2026-07-13T10:42:54","guid":{"rendered":"https:\/\/www.dvpb-bayern.de\/?p=1851"},"modified":"2026-07-13T10:51:47","modified_gmt":"2026-07-13T10:51:47","slug":"verleihung-des-abiturpreises-politik-und-gesellschaft-2026","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.dvpb-bayern.de\/index.php\/2026\/07\/13\/verleihung-des-abiturpreises-politik-und-gesellschaft-2026\/","title":{"rendered":"Verleihung des Abiturpreises \u201ePolitik und Gesellschaft\u201c 2026"},"content":{"rendered":"<p>[et_pb_section fb_built=&#8220;1&#8243; admin_label=&#8220;section&#8220; _builder_version=&#8220;4.16&#8243; custom_padding=&#8220;17px|||||&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;][et_pb_row _builder_version=&#8220;4.27.4&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; custom_padding=&#8220;||8px|||&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;][et_pb_column type=&#8220;4_4&#8243; _builder_version=&#8220;4.27.4&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;][et_pb_image src=&#8220;https:\/\/www.dvpb-bayern.de\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/MBK_2026-07-09_Abiturpreis_57.jpeg&#8220; title_text=&#8220;Abiturpreis &#8211; Politik und Gesellschaft&#8220; show_in_lightbox=&#8220;on&#8220; align=&#8220;center&#8220; _builder_version=&#8220;4.27.6&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;][\/et_pb_image][et_pb_text _builder_version=&#8220;4.27.6&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;]<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Die Preistr\u00e4gerinnen und Preistr\u00e4ger mit Landtagspr\u00e4sidentin Ilse Aigner sowie Ehreng\u00e4sten und Vertrerinnen und Vertreter des DVPB-Landesverbands im Lesesaal des Maximilianeums<br \/><em>Foto: Matthias Balk Bildarchiv Bayerischer Landtag<\/em><\/p>\n<p>[\/et_pb_text][et_pb_text _builder_version=&#8220;4.27.6&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;]<\/p>\n<h2 style=\"text-align: center;\"><strong>Schirmherrin Ilse Aigner bei der Verleihung des DVPB-Abiturpreises:<\/strong><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: center;\"><strong>\u201eDie Arbeiten machen mir Mut.\u201c<\/strong><\/h2>\n<p>[\/et_pb_text][\/et_pb_column][\/et_pb_row][et_pb_row admin_label=&#8220;row&#8220; _builder_version=&#8220;4.16&#8243; background_size=&#8220;initial&#8220; background_position=&#8220;top_left&#8220; background_repeat=&#8220;repeat&#8220; custom_margin=&#8220;-5px|auto||auto||&#8220; custom_padding=&#8220;||10px|||&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;][et_pb_column type=&#8220;4_4&#8243; _builder_version=&#8220;4.16&#8243; custom_padding=&#8220;|||&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220; custom_padding__hover=&#8220;|||&#8220;][et_pb_text _builder_version=&#8220;4.27.6&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; custom_margin=&#8220;||18px|||&#8220; custom_padding=&#8220;||13px|||&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;]<\/p>\n<h2>2026<\/h2>\n<p>Landtagspr\u00e4sidentin Ilse Aigner hat im Landtag f\u00fcnf Seminararbeiten ausgezeichnet. Die Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler haben sich in ihren wissenschaftsprop\u00e4deutischen Seminaren in hervorragender Weise mit\u00a0\u00a0\u00a0 aktuellen Themen aus den Bereichen Politik und Gesellschaft besch\u00e4ftigt.\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Eine Jury, besetzt mit fachkundigen DVPB-Mitgliedern, erachtete sie in einem mehrstufigen Verfahren als preisw\u00fcrdig. Eingereicht waren 100 Arbeiten aus ganz Bayern, der Preis war heuer zum siebten Mal ausgelobt worden.<\/p>\n<p>Die Schirmherrin Ilse Aigner begr\u00fc\u00dfte \u2013 auch im Namen ihres ebenfalls anwesenden Stellvertreters Tobias Rei\u00df MdL \u2013 die G\u00e4ste, unter ihnen Ministerialdirigent Dr. Wolfgang Mutter, der kurzfristig f\u00fcr Kultusministerin Anna Stolz eingesprungen war. Sie besuchte zur gleichen Zeit das von einem Amoklauf betroffene Gymnasium in Schongau. Ferner begr\u00fc\u00dfte sie Frau Prof. Dr. Ursula M\u00fcnch als Pr\u00e4sidentin der Akademie f\u00fcr politische Bildung Tutzing, den Vorsitzenden der Heinz-und Sibylle-Laufer-Stiftung Prof. Dr. Klaus Goetz, die Eltern und Lehrkr\u00e4fte und schlie\u00dflich und ganz besonders die Preistr\u00e4gerinnen und Preistr\u00e4ger.<\/p>\n<p>\u201eDie Arbeiten der Preistr\u00e4gerinnen und Preistr\u00e4ger machen mir Mut.\u201c So er\u00f6ffnete die Landtagspr\u00e4sidentin ihre W\u00fcrdigung. \u201eSie zeugen von demokratischem Bewusstsein, das unser Gemeinwesen st\u00e4rker macht. Was andere abschreckt, hat Sie motiviert. Das imponiert mir sehr. Sie zeigen Haltung. Davon lebt unsere Demokratie.\u201c\u00a0 F\u00fcr die verhinderte Kultusministerin Anna Stolz sprach Ministerialdirigent Dr. Wolfgang Mutter. Er betonte die Schl\u00fcsselrolle der Schulen beim Aufbau von politischer Urteilsbildung. Es gelte die F\u00e4higkeit zur Reflexion zu entwickeln und zwischen Streitkultur und Shitstorm unterscheiden zulernen. Kurz ging er auf die Schwerpunkte der f\u00fcnf nominierten Arbeiten ein, gratulierte im Namen der Ministerin und dankte u. a. den beteiligten Lehrkr\u00e4ften und Schulleitungen.\u00a0<\/p>\n<p>Prof. Dr. Klaus Goetz von der Heinz-und Sibylle-Laufer-Stiftung, die jedes Jahr die Geldpreise stiftet, stellte kurz die Stiftung vor. Sie unterst\u00fctze Studierende und Forschende der Politikwissenschaft. Insofern sei die Stiftung von Anfang an gerne bereit gewesen, auch diesen Wettbewerb des DVPB-Landesverbands\u00a0 mitzutragen. Er w\u00fcrde sich freuen, wenn der eine oder die andere Sch\u00fclerin ihren Weg zu den Politischen Wissenschaften f\u00e4nde und gratulierte den Autorinnen und Autoren.<\/p>\n<p>Der Vorsitzende des DVPB-Landesverbands Bayern, Prof. Dr. Stefan Rappengl\u00fcck, begann mit einem Dank an die Schirmherrin Ilse Aigner f\u00fcr die Gastfreundschaft zu diesem Anlass. Er gratulierte Frau Prof. Dr. Ursula M\u00fcnch zur Verleihung des Bayerischen Verdienstordens und dankte ihr f\u00fcr die in Aussicht gestellten Gutscheine, Herrn Prof. Dr. Klaus Goetz f\u00fcr die Geldpreise sowie Frau Anja Sieber vom Landtagsamt f\u00fcr die umfangreiche Organisation der Veranstaltung. Er gab seiner Freude Ausdruck \u00fcber die Anwesenheit des Vorstandsvorsitzenden der Stiftung Werteb\u00fcndnis Bayern Max Schmidt sowie der stellvertretenden Vorsitzenden des Bundesverbands der Deutschen Vereingung f\u00fcr politische Bildung Frau Prof. Andrea Szukala.<\/p>\n<p>Die politische Bildung an den Schulen stehe und falle, so der Vorsitzende, mit dem Engagement der Lehrerinnen und Lehrern: \u201eDaher m\u00f6chte ich auch sehr herzlich den Kursleiterinnen und Kursleitern f\u00fcr ihre Arbeit bei der Betreuung der Seminare danken und freue mich, dass einige von ihnen wie auch einige Schulleitungen anwesend sind. Aus etlichen R\u00fcckmeldungen wissen wir, dass der Preis sehr gut ankommt und gesch\u00e4tzt wird.\u201c<\/p>\n<p>Er bedankte sich sehr herzlich f\u00fcr die Arbeit der DVPB-Jury, die die Bewertung der Arbeiten ehrenamtlich \u00fcbernommen hatte. Das dreistufige Filterverfahren wird von 18 erfahrenen aktiven und ehemaligen Gymnasiallehrkr\u00e4ften und Hochschulleuten durchgef\u00fchrt. Stellvertretend f\u00fcr alle Beteiligten nannte er die Namen Uta Lechner, Sonja Zimmermann und Friedrich W\u00f6lfl.<\/p>\n<p>[\/et_pb_text][\/et_pb_column][\/et_pb_row][et_pb_row _builder_version=&#8220;4.27.6&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;][et_pb_column type=&#8220;4_4&#8243; _builder_version=&#8220;4.27.6&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;][et_pb_image src=&#8220;https:\/\/www.dvpb-bayern.de\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/MBK_2026-07-09_Abiturpreis_39.jpeg&#8220; title_text=&#8220;Abiturpreis &#8211; Politik und Gesellschaft&#8220; show_in_lightbox=&#8220;on&#8220; _builder_version=&#8220;4.27.6&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; width=&#8220;81%&#8220; module_alignment=&#8220;center&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;][\/et_pb_image][et_pb_text _builder_version=&#8220;4.27.6&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; hover_enabled=&#8220;0&#8243; global_colors_info=&#8220;{}&#8220; sticky_enabled=&#8220;0&#8243;]<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Prof. Stefan Rapppengl\u00fcck w\u00fcrdigte die Qualit\u00e4ten der f\u00fcnf von der Jury ausgezeichneten Arbeiten.<br \/><em>Foto: Matthias Balk\u00a0 Bildarchiv Bayerischer Landtag<\/em><\/p>\n<p>[\/et_pb_text][\/et_pb_column][\/et_pb_row][et_pb_row _builder_version=&#8220;4.27.6&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;][et_pb_column type=&#8220;4_4&#8243; _builder_version=&#8220;4.27.6&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;][et_pb_text _builder_version=&#8220;4.27.6&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;]<\/p>\n<p>Nach einem kurzen R\u00fcckblick auf Entstehung und Entwicklung des Abiturpreises skizzierte er einige aktuelle Tendenzen: So w\u00e4re bei den Einreichungen deutlich geworden, dass sich viele Seminare und Arbeiten mit den \u00e4u\u00dferen und inneren Gef\u00e4hrdungen und Gefahren f\u00fcr die Demokratie befasst haben. Er betrachte das als deutliches Signal daf\u00fcr, dass sich Lehrkr\u00e4fte wie auch viele junge Leute der Brisanz der gegen\u00e4rtigen Lage bewussst sind und sich zur eigenen Zukunft Gedanken und Sorgen machen. Er fuhr fort: \u201eUnsere bisherigen Kriterien in der Ausschreibung haben sich bew\u00e4hrt, so etwa die Orientierung an aktuellen politischen Problemen, der Gegenwartsbezug, eine multiperspektive Vorgehensweise und die \u00fcberzeugende Formulierung eines plausiblen Ergebnisses. Der m\u00f6gliche Einsatz von KI-Tools gibt einem der Kriterien einen zus\u00e4tzlichen Stellenwert: der Anteil von Eigenaktivit\u00e4t im Verh\u00e4ltnis zur Quellenarbeit. Die m\u00f6gliche und auch erw\u00fcnschte Nutzung von KI-Tools erschwere neuerdings das Ranking: \u201eUm aus der Vielzahl von sehr soliden und ausgezeichneten Arbeiten die exzellentesten\u00a0herauszufiltern, haben wir uns zunehmend auf Arbeiten fokussiert, die gut erkennbare und qualifizierte Eigent\u00e4tigkeit\/Eigeninitiative aufweisen. Dies ist auch bei den Arbeiten der heurigen Preistr\u00e4gerinnen und Preistr\u00e4gern zu erkennen. Diese Fokussierung hilft, der individuellen Leistung gerecht zu werden. Die Facetten des KI-Einsatzes werden allerdings immer un\u00fcbersichtlicher, auch wenn in den Arbeiten angegeben wird, zu welchem Zweck und in welchen Abschnitten mit welchem Ergebnis welche KI-Tools eingesetzt wurden. Im Vorteil sind dann alle Arbeiten, die \u00fcber Literaturrecherchen und Beschreibungen\u00a0hinaus die F\u00e4higkeiten zur vertiefenden und kritischen selbstt\u00e4tigen Analyse erkennen lassen.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2 style=\"text-align: center;\">Prof. Dr. Rappengl\u00fcck w\u00fcrdigte anschlie\u00dfend die Arbeiten in alphabetischer Reihenfolge der Autorinnen und Autoren:<\/h2>\n<p>[\/et_pb_text][\/et_pb_column][\/et_pb_row][et_pb_row column_structure=&#8220;2_5,3_5&#8243; _builder_version=&#8220;4.27.6&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;][et_pb_column type=&#8220;2_5&#8243; _builder_version=&#8220;4.27.6&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;][et_pb_image src=&#8220;https:\/\/www.dvpb-bayern.de\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/MBK_2026-07-09_Abiturpreis_50.jpeg&#8220; title_text=&#8220;Abiturpreis &#8211; Politik und Gesellschaft&#8220; show_in_lightbox=&#8220;on&#8220; align=&#8220;center&#8220; _builder_version=&#8220;4.27.6&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;][\/et_pb_image][et_pb_text _builder_version=&#8220;4.27.6&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; hover_enabled=&#8220;0&#8243; sticky_enabled=&#8220;0&#8243;]<\/p>\n<p><span>Bildarchiv Bayerischer Landtag, Foto Matthias Balk<\/span><\/p>\n<p>[\/et_pb_text][\/et_pb_column][et_pb_column type=&#8220;3_5&#8243; _builder_version=&#8220;4.27.6&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;][et_pb_text _builder_version=&#8220;4.27.6&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;]<\/p>\n<p>Frau <strong>Paula B\u00fcchl<\/strong> vom Gymnasium H\u00f6chstadt an der Aisch hatte sich dieser Frage angenommen: <strong>Thematische Ann\u00e4herung etablierter Parteien an Rechtsau\u00dfenparteien am Beispiel der Union und der AfD<\/strong><\/p>\n<p>Die Arbeit ist gepr\u00e4gt von einer klaren Problemorientierung: Wie sollen sich Parteien gegen\u00fcber der AFD verhalten\/positionieren und welche Folgen hat eine \u00dcbernahme der Themen wie Migration durch demokratische Parteien? Die Thematik ist sehr aktuell und von au\u00dferordentlich hoher Relevanz. Zun\u00e4chst erfolgt eine programmatische Einordnung der Parteien CDU\/CSU und AfD als theoretische Grundlage. Danach wird die inhaltliche Ann\u00e4herung der Union in der Migrationsdebatte an die AfD anhand des Entschlie\u00dfungsantrags \u201eF\u00fcnf-Punkte-Plan\u201c aus dem Januar 2025 untersucht. Frau B\u00fcchl schlie\u00dft aus ihrer Analyse auf eine thematische Ann\u00e4herung an rechte Positionen und sieht eine problematische Entwicklung. Abschlie\u00dfend werden m\u00f6gliche L\u00f6sungsans\u00e4tze zur Schw\u00e4chung von Rechtsau\u00dfenparteien entwickelt. Die Arbeit lehnt sich damit an aktuelle Studien an, die diese Strategie \u00e4hnlich problematisch einsch\u00e4tzen, w\u00fcrde sie in der Praxis auch parteitaktisch nicht zu einem Gewinn f\u00fcr die Union f\u00fchren. Die Arbeit \u00fcberzeugt durch eine sehr pr\u00e4zise gedankliche und sprachliche Bearbeitung des schwierigen und rasch emotionalen Themas unter Verwendung zahlreicher belastbarer Quellen. Die Autorin dokumentiert gut nachvollziehbar den begrenzten und sinnvollen Einsatz von KI. Die Analyse des sog. \u201eF\u00fcnf-Punkte-Plans\u201c weist ein hohes Ma\u00df an der geforderten Eigenaktivit\u00e4t auf. \u00dcberzeugend auch die bewiesene Urteilsf\u00e4higkeit: Die schwierige Positionierung und das ambivalente Verhalten der Union im Wettbewerb gegen die AFD wird differenziert betrachtet und abschlie\u00dfend wissenschaftlich gest\u00fctzt beurteilt.<\/p>\n<p>[\/et_pb_text][\/et_pb_column][\/et_pb_row][et_pb_row column_structure=&#8220;2_5,3_5&#8243; _builder_version=&#8220;4.27.6&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;][et_pb_column type=&#8220;2_5&#8243; _builder_version=&#8220;4.27.6&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;][et_pb_image src=&#8220;https:\/\/www.dvpb-bayern.de\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/MBK_2026-07-09_Abiturpreis_56.jpeg&#8220; title_text=&#8220;Abiturpreis &#8211; Politik und Gesellschaft&#8220; show_in_lightbox=&#8220;on&#8220; align=&#8220;center&#8220; _builder_version=&#8220;4.27.6&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;][\/et_pb_image][et_pb_text _builder_version=&#8220;4.27.6&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; hover_enabled=&#8220;0&#8243; sticky_enabled=&#8220;0&#8243;]<\/p>\n<p><span>Bildarchiv Bayerischer Landtag, Foto Matthias Balk<\/span><\/p>\n<p>[\/et_pb_text][\/et_pb_column][et_pb_column type=&#8220;3_5&#8243; _builder_version=&#8220;4.27.6&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;][et_pb_text _builder_version=&#8220;4.27.6&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;]<\/p>\n<p>Die <strong>Rolle und Absicherung von Verfassungsgerichten<\/strong> hat sich <strong>Noah Fl\u00e4mig<\/strong> vom Christoph-Probst-Gymnasium Gilching als Thema vorgenommen.<\/p>\n<p>Ausgehend von den Entwicklungen in Polen w\u00e4hrend und nach der PiS (Recht und Gerechtigkeit) zeigt der Autor auf, wie schwierig es f\u00fcr rechtsstaatlich gesinnte Politiker*innen nach ihrer Regierungs\u00fcbernahme ist, Verfassungsgerichte wieder zu st\u00e4rken. Welche Lehren westliche Demokratien aus dem Vorgehen extremer politischer Kr\u00e4fte ziehen k\u00f6nnen, stellt die Arbeit am Beispiel Deutschlands dar, wo bereits 2024 Konsequenzen gezogen wurden und der Schutz des Bundesverfassungsgerichts gest\u00e4rkt wurde. Die Arbeit untersucht auch, welche M\u00f6glichkeiten die EU hat, solchen disruptiven Ver\u00e4nderungen entgegenzuwirken. Folgende Fragen werden diskutiert: Wie tragen Verfassungsgerichte zum Schutz der liberalen Demokratie bei? Auf welche Weisen sind Verfassungsgerichte angreifbar? Und wie lassen sich solche Eingriffe verhindern bzw. wie kann ihnen entgegengewirkt werden?<\/p>\n<p>Zur Beantwortung dieser Fragen hat der Autor u. a. die ehemalige Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger interviewt. Daneben hat der Autor den promovierten Rechtswissenschaftler Max Behrend befragt. Zus\u00e4tzlich hat Herr Fl\u00e4mig umfangreiche Fachliteratur herangezogen, u. a. vom ehemaligen Pr\u00e4sidenten des Bundesverfassungsgerichtes, Prof. Dr. Andreas Vo\u00dfkuhle. Die Ergebnisse aus den Interviews und Unterlagen sind klug in die Arbeit eingearbeitet. Diese gut geleistete Eigenarbeit ist ein Qualit\u00e4tsmerkmal der Arbeit. Die Jury lobt die interessante Herangehens- und sorgf\u00e4ltige Arbeitsweise einschlie\u00dflich der differenzierten und deswegen ergiebigen Fragen in den Interviews. Auch das Fazit \u00fcberzeugt mit dem Hinweis auf die Bedeutung einer engagierten Zivilgesellschaft, in der der zentrale Status des Rechtssystems stabil verankert sein muss. In Erinnerung bleibt zudem die Warnung der ehemaligen Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger, dass man \u201eeine Demokratie schleichend ver\u00e4ndern [kann], ohne dass dieser Prozess gleich vom Verfassungsgericht gestoppt werden k\u00f6nnte\u201c.<\/p>\n<p>[\/et_pb_text][\/et_pb_column][\/et_pb_row][et_pb_row column_structure=&#8220;2_5,3_5&#8243; _builder_version=&#8220;4.27.6&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;][et_pb_column type=&#8220;2_5&#8243; _builder_version=&#8220;4.27.6&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;][et_pb_image src=&#8220;https:\/\/www.dvpb-bayern.de\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/MBK_2026-07-09_Abiturpreis_45.jpeg&#8220; title_text=&#8220;Abiturpreis &#8211; Politik und Gesellschaft&#8220; show_in_lightbox=&#8220;on&#8220; align=&#8220;center&#8220; _builder_version=&#8220;4.27.6&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;][\/et_pb_image][et_pb_text _builder_version=&#8220;4.27.6&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; hover_enabled=&#8220;0&#8243; sticky_enabled=&#8220;0&#8243;]<\/p>\n<p><span>Bildarchiv Bayerischer Landtag, Foto Matthias Balk<\/span><\/p>\n<p>[\/et_pb_text][\/et_pb_column][et_pb_column type=&#8220;3_5&#8243; _builder_version=&#8220;4.27.6&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;][et_pb_text _builder_version=&#8220;4.27.6&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;]<\/p>\n<p>Mit der Demokratief\u00f6rderung an der eigenen Schule hat sich <strong>Sarah M\u00fcller <\/strong>vom Simpert-Kraemer-Gymnasium in Krumbach besch\u00e4ftigt. Sie stellte sich die Frage: <strong>Wie werden demokratische Werte am Simpert-Kraemer-Gymnasium gef\u00f6rdert?<\/strong><\/p>\n<p>Die Autorin beleuchtet zun\u00e4chst die verschiedenen Vorgaben des bayerischen Kultusministeriums f\u00fcr die politische Bildung an der Schule, stellt M\u00f6glichkeiten zur Vermittlung demokratischer Werte vor und analysiert\u00a0 mithilfe von selbst entworfenen Umfragen und Interviews die Umsetzung an ihrer eigenen Schule. Schlie\u00dflich schl\u00e4gt sie M\u00f6glichkeiten zur Erweiterung der demokratischen Bildung vor.<\/p>\n<p>Auf Grundlage der qualitativen Daten wird ein repr\u00e4sentatives Abbild der Realit\u00e4t erzeugt, aus dem sich Tendenzen hinsichtlich der Bedeutung der politischen Bildung an ihrer Schule und ihres Beitrags zur F\u00f6rderung demokratischer Kompetenzen bei jungen Menschen ableiten lassen. Frau M\u00fcller beschreibt das Pflichtprogrmm der Schulen im Bereich der politischen Bildung, auch die f\u00e4cher\u00fcbergreifenden Vorgaben. Die Verfassungsviertelstunde ist eine zus\u00e4tzliche Chance, um die Sch\u00fcler n\u00e4her an die Demokratie heranzuf\u00fchren. Ihr Gymnasium gehe \u00fcber das obligatorische Angebot an demokratischer Bildung hinaus. Die Umfrage bei den Sch\u00fclern l\u00e4sst deren W\u00fcnsche erkennen: Knapp 50% f\u00fchlen sich noch nicht gut \u00fcber Demokratie informiert. Wichtig ist ihnen, dass die Meinungsfreiheit im Unterricht mehr Gewicht erh\u00e4lt, da sie sich teilweise nicht geh\u00f6rt f\u00fchlen. Zudem empfinden sie ihr eigenes Mitbestimmungsrecht im Unterricht und f\u00fcr die Schulgestaltung als zu gering. Hierf\u00fcr k\u00f6nnten die Lehrkr\u00e4fte mehr Mitbestimmungsm\u00f6glichkeiten in ihren Unterricht einbauen. Auch Wahlen wie die Juniorwahlen werden von \u00fcber 90% der Sch\u00fcler gew\u00fcnscht. Die Arbeit sieht andererseits den begrenzten Handlungsspielraum der Schule: Fehlende Zeit scheint eine der Ursache zu sein. Hier sollte, so die Autorin, das Kultusmministerium mehr Spielr\u00e4ume er\u00f6ffnen.<\/p>\n<p>Der Jury gefiel besonders das originelle Thema und die eigenst\u00e4ndige Herangehensweise. Die Untersuchung macht einen in sich stimmigen und \u201erunden\u201c Eindruck. Die Verfasserin fasst die grunds\u00e4tzlichen Ziele und Methoden der Demokratiep\u00e4dagogik gut zusammen. Die Befragungen deckten auch couragiert Spannungsfelder an der Schule auf: Wie steht es um die Meinungsfreiheit?\u00a0 Reicht der normale Unterricht, um ausreichend Basisinformationen zu vermitteln. Wo lassen sich noch Diskussions- und Partizipationsr\u00e4ume an der Schule erweitern?<\/p>\n<p>Der Laudator erg\u00e4nzt. Wer immer sich mit politischer Bildung und Demokratief\u00f6rderung an der Schule befasst: Ein Blick in diese Arbeit, ihre Methodik und die Ergebnisse lohnt sich. Sie k\u00f6nnte Ansporn f\u00fcr Schulleitungen und Fachschaften sein, die Situation an der eigenen Schule in \u00e4hnlicher Weise zu durchleuchten und geeignete Schl\u00fcsse zu ziehen.<\/p>\n<p>[\/et_pb_text][\/et_pb_column][\/et_pb_row][et_pb_row column_structure=&#8220;2_5,3_5&#8243; _builder_version=&#8220;4.27.6&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;][et_pb_column type=&#8220;2_5&#8243; _builder_version=&#8220;4.27.6&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;][et_pb_image src=&#8220;https:\/\/www.dvpb-bayern.de\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/MBK_2026-07-09_Abiturpreis_46.jpeg&#8220; title_text=&#8220;Abiturpreis &#8211; Politik und Gesellschaft&#8220; show_in_lightbox=&#8220;on&#8220; align=&#8220;center&#8220; _builder_version=&#8220;4.27.6&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;][\/et_pb_image][et_pb_text _builder_version=&#8220;4.27.6&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; hover_enabled=&#8220;0&#8243; sticky_enabled=&#8220;0&#8243;]<\/p>\n<p><span>Bildarchiv Bayerischer Landtag, Foto Matthias Balk<\/span><\/p>\n<p>[\/et_pb_text][\/et_pb_column][et_pb_column type=&#8220;3_5&#8243; _builder_version=&#8220;4.27.6&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;][et_pb_text _builder_version=&#8220;4.27.6&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;]<\/p>\n<p>Die Arbeit von Frau <strong>Carolin Ruppert<\/strong> vom Dr. Johanna-Decker-Gymnasium Amberg der Schulstiftung der Di\u00f6zese Regensburg befasst sich mit <strong>Russischer Propaganda durch Fake News<\/strong>.<\/p>\n<p>Um die russische Medieninszenierung besser zu verstehen, besch\u00e4ftigt sich diese Arbeit insbesondere mit folgenden drei Fragen: Welche Prinzipien der Kriegspropaganda werden angewandt? Unter welchen Bedingungen k\u00f6nnen Journalisten in Russland berichten? Inwiefern ist russische Propaganda auch in Deutschland pr\u00e4sent?<\/p>\n<p>Nach einer Definition von Propaganda und Fake News analysiert Frau Ruppert Putins Informationskrieg und die Prinzipien seiner Kriegspropaganda. Einen gr\u00f6\u00dferen Raum stellt die Darstellung der Rahmenbedingungen f\u00fcr die journalistische Berichterstattung sowie die Plattformen der Propaganda dar, u. a. mit der Rolle des Staatsfernsehens und der von Sozialen Netzwerken \u2013 wird doch der Russland-Ukraine-Konflikt als der erste \u201eTik-Tok-Krieg der Geschichte\u201c wahrgenommen.<\/p>\n<p>Die Autorin besch\u00e4ftigt sich sehr eindringlich mit der russischen Propaganda in Deutschland und der Bedeutung Deutschlands f\u00fcr Moskau, u. a. durch die AfD. Am Beispiel von Alina Lipp \u2013 bis 2021 engagiert bei B\u00fcndnis 90\/die Gr\u00fcnen und nun in der russisch besetzten Region Donez lebend \u2013 problematisiert die Autorin die Rolle von pro-russischen Desinfomationskampagnen.<\/p>\n<p>In ihren Schlussgedanken besch\u00e4ftigt sich die Autorin mit der Frage der Glaubw\u00fcrdigkeit von Propaganda in Russland. Das von der Autorin durchgef\u00fchrte Telefon-Interview mit Gesine Dornbl\u00fcth, Journalistin vom Deutschlandfunk, f\u00f6rdert aktuelle Einblicke in die Medienlandschaft in Russland zutage. Die Journalistin ist der Meinung, die B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger w\u00fcssten, dass die Staatsmedien von Propaganda gesteuert sind. Es ist ihnen jedoch egal. Dornbl\u00fcth meint, dass \u201edie Menschen [nicht daran glauben], dass es Fakten und Wahrheiten gibt. Sie sind der Meinung, dass alle l\u00fcgen und versuchen ihre eigene Sache zu machen\u201d. Das wiederum \u201ef\u00fchrt zu einer unglaublichen Passivit\u00e4t und Antipathie.\u201c<\/p>\n<p>Pluspunkte der Arbeit sind die historischen Bez\u00fcge und die multiperspektivischen Zug\u00e4nge zur Problematik der Medienaktivit\u00e4ten Russlands. Dazu kommen die klare Strukturierung wie auch der hohe Anteil an Eigenaktivit\u00e4t.<\/p>\n<p>[\/et_pb_text][\/et_pb_column][\/et_pb_row][et_pb_row column_structure=&#8220;2_5,3_5&#8243; _builder_version=&#8220;4.27.6&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;][et_pb_column type=&#8220;2_5&#8243; _builder_version=&#8220;4.27.6&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;][et_pb_image src=&#8220;https:\/\/www.dvpb-bayern.de\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/MBK_2026-07-09_Abiturpreis_52.jpeg&#8220; title_text=&#8220;Abiturpreis &#8211; Politik und Gesellschaft&#8220; show_in_lightbox=&#8220;on&#8220; align=&#8220;center&#8220; _builder_version=&#8220;4.27.6&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;][\/et_pb_image][et_pb_text _builder_version=&#8220;4.27.6&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; hover_enabled=&#8220;0&#8243; sticky_enabled=&#8220;0&#8243;]<\/p>\n<p><span>Bildarchiv Bayerischer Landtag, Foto Matthias Balk<\/span><\/p>\n<p>[\/et_pb_text][\/et_pb_column][et_pb_column type=&#8220;3_5&#8243; _builder_version=&#8220;4.27.6&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;][et_pb_text _builder_version=&#8220;4.27.6&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;]<\/p>\n<p><strong>Tuschak Simon<\/strong> vom Camerloher-Gymnasium Freising untersuchte die <strong>Wahlkampfstrategien von AfD und FP\u00d6.<\/strong><\/p>\n<p>Die Arbeit besch\u00e4ftigt sich mit den jeweiligen rhetorischen und inhaltlichen Strategien mit dem Ziel noch unentschlossene W\u00e4hler zu mobilisieren und etablierte W\u00e4hler zu binden. AfD und FP\u00d6 wurden f\u00fcr die Arbeit ausgew\u00e4hlt, da sie in der Politik ihres Landes durch ihre Wahlerfolge eine zentrale Rolle spielen.<\/p>\n<p>Hervorzuheben ist die Analyse mit ausgew\u00e4hltem Wahlkampfmaterial, darunter\u00a0 Plakate, Programme und Wahlwerbespots. Aufschlussreich ist das vergleichende Fazit. Als Strategien herausgearbeitet wurden, hier in Kurzform: Betrug am Volk, Rhetorik der Angst, einfache L\u00f6sungen, bessere Vergangenheit, kriminelle Ausl\u00e4nder, F\u00fcrsprecher des Volkes, Freund-Feind-Schemata und Kollektivierung und Abwertung von Parteien Diese Strategien treten sowohl alleine, zumeist aber verschr\u00e4nkt in Kombination innerhalb eines Plakats, Wahlwerbespots oder Programms auf. Am h\u00e4ufigsten wurde in den untersuchten Medien die Strategie \u201cRhetorik der Angst\u201d verwendet. Am zweith\u00e4ufigsten wurde die Strategie \u201cBetrug am Volk\u201d eingesetzt, etwas \u00f6fter bei der AfD. Die Strategie \u201eF\u00fcrsprecher des Volkes\u201c wird von der FP\u00d6 bevorzugt, auch in Verbindung mit der Selbstbezeichnung Herbert Kickls als \u201eVolkskanzler\u201c. Die wiederholte Erz\u00e4hlung vom Betrug am Volk funktioniert besonders gut durch die generelle Rhetorik der Angst, die vor kriminellen Ausl\u00e4ndern warnt. Wiederholt erscheint die Grundannahme des Rechtspopulismus von einer antagonistischen Beziehung zwischen dem wahren und guten Volk und den b\u00f6sen und korrupten Eliten, wobei alle \u201eFremden\u201c als Feindbild dienen.<\/p>\n<p>Auch hier war die Jury vom hohen Anteil an Eigenaktivit\u00e4t beeindruckt wie auch von der klugen Auswahl des Materials. Die aus der Sekund\u00e4rliteratur erarbeiteten Analysekriterien werden sinnvoll angewendet, Untersuchungsergebnisse plausibel zusammengefasst.<\/p>\n<p>[\/et_pb_text][\/et_pb_column][\/et_pb_row][et_pb_row _builder_version=&#8220;4.27.6&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;][et_pb_column type=&#8220;4_4&#8243; _builder_version=&#8220;4.27.6&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;][et_pb_text _builder_version=&#8220;4.27.6&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;]<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Landtagspr\u00e4sidentin Ilse Aigner \u00fcberreichte anschlie\u00dfend die Urkunden und gratulierte zu den Erfolgen. Der Vorsitzende \u00fcbergab die nach Platzierung (siehe unten) abgestuften Geldbetrage (1 x 300 \u20ac, 1 x 200 \u20ac, 3 x 100 \u20ac), Frau Prof. Dr. M\u00fcnch die Gutscheine der Akademie Tutzing. Die Veranstaltung klang bei einem Imbiss aus, zu dem die Landtagspr\u00e4sidentin geladen hatte.<\/p>\n<p>[\/et_pb_text][et_pb_image src=&#8220;https:\/\/www.dvpb-bayern.de\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/Festversammlung.jpg&#8220; title_text=&#8220;Festversammlung&#8220; show_in_lightbox=&#8220;on&#8220; align=&#8220;center&#8220; _builder_version=&#8220;4.27.6&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;][\/et_pb_image][et_pb_text _builder_version=&#8220;4.27.6&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; hover_enabled=&#8220;0&#8243; global_colors_info=&#8220;{}&#8220; sticky_enabled=&#8220;0&#8243;]<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Die Preistr\u00e4gerinnen und Preistr\u00e4ger v. l. n. r.: Paula B\u00fcchl, Sarah M\u00fcller, Carolin Ruppert, Noah Fl\u00e4mig, Simon Tuschak<br \/><em>Foto: Matthias Balk\u00a0 Bildarchiv Bayerischer Landtag<\/em><\/p>\n<p>[\/et_pb_text][\/et_pb_column][\/et_pb_row][et_pb_row _builder_version=&#8220;4.27.4&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;][et_pb_column type=&#8220;4_4&#8243; _builder_version=&#8220;4.27.4&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;][et_pb_text _builder_version=&#8220;4.27.6&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;]<\/p>\n<h2 style=\"text-align: center;\">Die Preistr\u00e4gerinnen und Preistr\u00e4ger und ihre Arbeiten :<\/h2>\n<ol>\n<li>Preis: Noah Fl\u00e4mig (Christoph-Probst-Gymnasium Gilching) Rolle und Absicherung von Verfassungsgerichten<\/li>\n<li>Preis: Simon Tuschak (Camerloher-Gymnasium Freising) Die Wahlkampfstrategien von AfD und FP\u00d6<\/li>\n<li>Preis: Paula B\u00fcchl (Gymnaasium H\u00f6chstadt an der Aisch) Thematische Ann\u00e4herung etablierter Parteien an Rechtsau\u00dfenparteien am Beispiel der Union und der AfD<\/li>\n<\/ol>\n<p>Carolin Ruppert (Dr. Johanna-Decker-Gymnasium Amberg) Russische Propaganda durch Fake News<\/p>\n<p>Sonderpreis Politische Bildung: Sarah M\u00fcller (Simpert-Kraemer-Gymnasium Krumbach) Wie werden demokratiscche Werte am Simpert-Kraemer-Gymnasium gef\u00f6rdert?<\/p>\n<p>[\/et_pb_text][et_pb_text _builder_version=&#8220;4.27.6&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;]<\/p>\n<p style=\"text-align: right;\">Prof. Dr. Stefan Rappengl\u00fcck\/Friedrich W\u00f6lfl<\/p>\n<p>[\/et_pb_text][et_pb_text _builder_version=&#8220;4.27.6&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;]<\/p>\n<h2 style=\"text-align: center;\">Weitere Bilder der Veranstaltung:<\/h2>\n<p>[\/et_pb_text][et_pb_text _builder_version=&#8220;4.27.6&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; hover_enabled=&#8220;0&#8243; global_colors_info=&#8220;{}&#8220; sticky_enabled=&#8220;0&#8243;]<\/p>\n<p>Verleihung der Abiturpreise f\u00fcr Politik und Gesellschaft der Deutschen Vereinigung f\u00fcr Politische Bildung am 9. Juli 2026 im Bayerischen Landtag.<br \/><span>Bildarchiv Bayerischer Landtag, Fotos Matthias Balk<\/span><\/p>\n<p>[\/et_pb_text][et_pb_gallery gallery_ids=&#8220;1857,1858,1859,1860,1861,1862,1863,1864,1865,1866,1867,1868,1869,1870,1871,1872,1873,1874,1875,1876,1877&#8243; posts_number=&#8220;30&#8243; show_title_and_caption=&#8220;off&#8220; show_pagination=&#8220;off&#8220; _builder_version=&#8220;4.27.6&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;][\/et_pb_gallery][\/et_pb_column][\/et_pb_row][\/et_pb_section]<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Bereits zum siebten Mal wurde heuer am 09. 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Prof. Ursula Mu\u0308nch, Direktorin der Akademie fu\u0308r Politische Bildung Tutzing, Jan Philipp Lechler (Gymnasium Leopoldinum Passau, 1. Preis), Amelie Fuchs (Christoph-Jacob- Treu-Gymnasium Lauf an der Pegnitz, 2. Preis), Christine Hilker (Mutter der dritten Preistr\u00e4gerin Martha Westerhoff, E.T.A. Hoffmann-Gymnasium Bamberg), Landtagspr\u00e4sidentin Ilse Aigner, Kultusministerin Anna Stolz, Prof. Stefan Rappernglu\u0308ck, Vorsitzender der DVPB LV Bayern<\/em><\/span><\/p><p>[\/et_pb_text][\/et_pb_column][\/et_pb_row][et_pb_row admin_label=\"row\" _builder_version=\"4.16\" background_size=\"initial\" background_position=\"top_left\" background_repeat=\"repeat\" custom_margin=\"-5px|auto||auto||\" custom_padding=\"||68px|||\" global_colors_info=\"{}\"][et_pb_column type=\"4_4\" _builder_version=\"4.16\" custom_padding=\"|||\" global_colors_info=\"{}\" custom_padding__hover=\"|||\"][et_pb_text _builder_version=\"4.27.4\" _module_preset=\"default\" custom_margin=\"||18px|||\" custom_padding=\"||13px|||\" global_colors_info=\"{}\"]<\/p><h2>2025<\/h2><p>Bereits zum sechsten Mal wurde heuer am 04. Juli 2025 der Abiturpreis \u201ePolitik und Gesellschaft\u201c des Landesverbands Bayern der Deutschen Vereinigung f\u00fcr Politische Bildung e. V. im Bayerischen Landtag verliehen. Der Landesverband hatte sich dazu entschlossen, auch in diesem besonderen Abiturjahrgang 2025 (\u00dcbergang G8\/G9) den Wettbewerb durchzuf\u00fchren, obwohl bei einer deutlich kleineren Anzahl an Abiturientinnen und Abiturienten in Bayern auch eine geringere Beteiligung zu erwarten war. Unterst\u00fctzt wurde der Verband in seiner Entscheidung insbesondere vom Bayerischen Staatsministerium f\u00fcr Unterricht und Kultus, vom Staatsinstitut f\u00fcr Schulqualit\u00e4t und Bildungsforschung (ISB) und von der Akademie f\u00fcr Politische Bildung Tutzing. Erfreulich ist, dass sich auch 2025 wieder ca. 10 % aller Absolventen mit ihren Arbeiten f\u00fcr den Abiturpreis der DVPB bewarben, obwohl es insgesamt in Bayern nur 100 Gymnasien gab, an denen Abiturpr\u00fcfungen durchgef\u00fchrt wurden.<\/p><p>Landtagspr\u00e4sidentin Ilse Aigner als Schirmherrin des Abiturpreises \u201ePolitik und Gesellschaft\u201c und Kultusministerin Anna Stolz zeichneten im Beisein von Prof. Dr. Ursula M\u00fcnch, Direktorin der Akademie f\u00fcr Politische Bildung in Tutzing, zwei Abiturientinnen und einen Abiturienten aus, die sich in herausragender Weise in ihren Seminararbeiten mit aktuellen Themen aus den Bereichen Politik und Gesellschaft auseinandergesetzt haben.<\/p><p>Zu Beginn der Veranstaltung im Akademiesaal des Maximilianeums richtete sich Kultusministerin Anna Stolz beeindruckt an die Preistr\u00e4gerinnen und den Preistr\u00e4ger: \u201eDer Abiturpreis \u201aPolitik und Gesellschaft\u2018 w\u00fcrdigt Eure herausragenden wissenschaftlichen Arbeiten. Es ist eindrucksvoll zu sehen, wie fundiert Ihr Euch mit zentralen Fragen unserer Zeit auseinandersetzt. Jede der ausgezeichneten Arbeiten zeugt von Neugier, Genauigkeit und einem tiefen Interesse an politischen und gesellschaftlichen Fragestellungen. Wer so denkt und schreibt, stellt die richtigen Fragen und zeigt echten Weitblick. Herzlichen Gl\u00fcckwunsch und ich danke Euren Lehrkr\u00e4ften f\u00fcr deren fachlich fundierte Begleitung.\u201c<\/p><p>Landtagspr\u00e4sidentin Ilse Aigner betonte: \u201eSie, die Preistr\u00e4gerinnen und der Preistr\u00e4ger,<\/p><p>haben mit Ihren Arbeiten bewiesen, dass Sie eine Stimme sein wollen, mit der Sie den Unterschied machen k\u00f6nnen. Das zeichnet Sie als Demokratinnen und Demokraten aus und dieser Preis zeichnet herausragende Leistungen aus. Ihre Eltern, Ihre Lehrer und vor allem die Preistr\u00e4gerinnen und der Preistr\u00e4ger selbst k\u00f6nnen sehr stolz auf sich sein. Ich bin es jedenfalls. Ich gratuliere Ihnen zu Ihrem au\u00dferordentlichen Erfolg!\u201c<\/p><p>Im Namen des Landesverbands Bayern der Deutschen Vereinigung f\u00fcr Politische Bildung bedankte sich ihr Vorsitzender, Prof. Dr. Stefan Rappengl\u00fcck, f\u00fcr die Gru\u00dfworte sowie bei Landtagspr\u00e4sidentin Ilse Aigner f\u00fcr die erneute \u00dcbernahme der Schirmherrschaft und die Durchf\u00fchrung der Preisverleihung im Bayerischen Landtag. Zudem dankte er der Heinz und Sybille-Laufer-Stiftung f\u00fcr politische Wissenschaft f\u00fcr die Finanzierung der Preisgelder und der Akademie f\u00fcr Politische Bildung Tutzing, die Gutscheine f\u00fcr die Preistr\u00e4ger zur Verf\u00fcgung stellt. Angesichts der gegenw\u00e4rtigen gesellschaftlichen Polarisierungen k\u00f6nne diese unerm\u00fcdliche Unterst\u00fctzung und F\u00f6rderung der dringend erforderlichen politischen Bildung und Demokratiebildung nicht hoch genug gesch\u00e4tzt werden.<\/p><p>Sein Dank gilt auch den Mitgliedern der Jury f\u00fcr ihre ehrenamtliche Arbeit. Seit dem Start des Abiturpreises \u201ePolitik und Gesellschaft\u201c vor sechs Jahren wurden durch die Jury insgesamt rund 700 Arbeiten aus ganz Bayern begutachtet.<\/p><p>Die Politische Bildung an Schulen steht und f\u00e4llt mit dem Engagement der Lehrerinnen und Lehrer. Daher richtet sich der Dank des Landesverbands Bayern auch sehr herzlich an die Kursleiterinnen und Kursleiter f\u00fcr ihre Arbeit bei der Betreuung der Arbeiten. Viele R\u00fcckmeldungen von Schulen zeigen, dass der Abiturpreis \u201ePolitik und Gesellschaft\u201c sehr gut ankommt und gesch\u00e4tzt wird.<\/p><p>\u00a0<\/p><p>Eine in diesem Jahr etwas verkleinerte Jury des Landesverbands Bayern der DVPB, heuer \u00fcberwiegend bestehend aus Lehrkr\u00e4ften, w\u00e4hlte aus den eingereichten Arbeiten drei herausragende aus. Bewertet wurden insbesondere die Problemorientierung, der aktuelle Bezug, eine multiperspektivische Vorgehensweise, ein eigenst\u00e4ndiges, kritisches politisches Urteil, ein erkennbarer Anteil an Eigenaktivit\u00e4t im Verh\u00e4ltnis zur Quellenarbeit, die Anwendung von sachgerechten Recherchemethoden sowie die \u00fcberzeugende Formulierung eines plausiblen Ergebnisses.<\/p><p>Diese Einzelkriterien konnten jeweils mit maximal 15 Punkten, der erkennbare Anteil von Eigenaktivit\u00e4t sogar mit bis zu 30 Punkten bewertet werden. Insgesamt war eine Maximalpunktzahl von 120 Punkten m\u00f6glich. Die Bewertung der Arbeiten erfolgte in einem zweifachen Verfahren: zuerst in der Einzelbeurteilung von Zweier-Teams, die dann ihre \u201eTopfavoriten\u201c in die Schlussrunde der End-Jury gaben.<\/p><p>Der erste Preis wurde mit 300 Euro pr\u00e4miert, der zweite Preis mit 200 Euro, der dritte Preis mit 100 Euro; zudem gab es f\u00fcr jeden einen Gutschein f\u00fcr die Teilnahme an Angeboten der Politischen Akademie Tutzing.<\/p><p>Auffallend war in diesem Jahr die relativ hohe Anzahl an eingereichten Seminararbeiten aus dem Fachbereich Wirtschaft und Recht, w\u00e4hrend in den letzten Jahren die F\u00e4cher Politik und Gesellschaft, Geschichte und Religion dominierten.<\/p><p>\u00a0<\/p><p>Vor der \u00dcbergabe der Urkunden und Preise durch Landtagspr\u00e4sidentin Ilse Aigner, Kultusministerin Anna Stolz und Prof. Dr. Ursula M\u00fcnch w\u00fcrdigte Prof. Dr. Stefan Rappengl\u00fcck die Seminararbeiten der Preistr\u00e4gerinnen und des Preistr\u00e4gers im Einzelnen. Die Preistr\u00e4gerin Martha Westerhoff (E.T.A Hoffmann-Gymnasium, Bamberg) konnte leider nicht pers\u00f6nlich an der Veranstaltung teilnehmen, ihre Mutter, Christine Hilker, nahm den Preis f\u00fcr sie in Empfang.<\/p><p>Abgerundet wurde die gelungene Veranstaltung durch ein kleines Catering, bei dem sich Preistr\u00e4ger, deren Eltern sowie begleitende Schulleitungen und Lehrkr\u00e4fte in Gespr\u00e4chen mit geladenen G\u00e4sten austauschen konnten. Anwesend waren u. a. RDin Dr. Constanze Grothen und MRin Susanne Raab (Bayerisches Staatsministerium f\u00fcr Unterricht und Kultus), Dr. Andrea Taubenb\u00f6ck (Werteb\u00fcndnis Bayern), Marietta Hoffmann (Akademie f\u00fcr Lehrerfortbildung und Personalf\u00fchrung Dillingen), Christian Schroth (Bayerischer Jugendring) und Prof. Dr. Peter Hampe (Ehrenvorsitzender des LV Bayern der DVPB).<\/p><p>Nach der Veranstaltung konnten Interessierte an einer F\u00fchrung durch den Landtag und durch die DenkSt\u00e4tte Wei\u00dfe Rose im Geb\u00e4ude der Ludwig-Maximilians-Universit\u00e4t teilnehmen.<\/p><p>[\/et_pb_text][et_pb_text _builder_version=\"4.27.4\" _module_preset=\"default\" global_colors_info=\"{}\"]<\/p><p style=\"text-align: right;\">Uta Lechner\/Prof. Dr. Stefan Rappengl\u00fcck<\/p><p>[\/et_pb_text][\/et_pb_column][\/et_pb_row][et_pb_row _builder_version=\"4.27.4\" _module_preset=\"default\" global_colors_info=\"{}\"][et_pb_column type=\"4_4\" _builder_version=\"4.27.4\" _module_preset=\"default\" global_colors_info=\"{}\"][et_pb_text _builder_version=\"4.27.4\" _module_preset=\"default\" global_colors_info=\"{}\"]<\/p><h2 style=\"text-align: center;\">Bilder der Veranstaltung:<\/h2><p>[\/et_pb_text][et_pb_text _builder_version=\"4.27.4\" _module_preset=\"default\" global_colors_info=\"{}\"]<\/p><p>Verleihung der Abiturpreise f\u00fcr Politik und Gesellschaft der Deutschen Vereinigung f\u00fcr Politische Bildung am 4.7.2025 im Bayerischen Landtag.<br \/>Fotos: Stefan Obermeier\/Bildarchiv Bayerischer Landtag<\/p><p>[\/et_pb_text][et_pb_gallery gallery_ids=\"1586,1587,1589,1588,1595,1594,1593,1592,1591,1590\" posts_number=\"20\" show_title_and_caption=\"off\" show_pagination=\"off\" _builder_version=\"4.27.4\" _module_preset=\"default\" global_colors_info=\"{}\"][\/et_pb_gallery][\/et_pb_column][\/et_pb_row][et_pb_row _builder_version=\"4.27.4\" _module_preset=\"default\" global_colors_info=\"{}\"][et_pb_column type=\"4_4\" _builder_version=\"4.27.4\" _module_preset=\"default\" global_colors_info=\"{}\"][et_pb_text _builder_version=\"4.27.4\" _module_preset=\"default\" global_colors_info=\"{}\"]<\/p><h2>Die Preistr\u00e4ger 2025<br \/>(in alphabetischer Reihenfolge):<\/h2><p>\u00a0<\/p><p><strong>Fuchs, Amelie <\/strong>(Christoph-Jacob-Treu-Gymnasium Lauf an der Pegnitz): zweiter Preis<\/p><p><strong>Zukunft der deutschen Krankenh\u00e4user <\/strong>(Leitfach Wirtschaft und Recht)<\/p><p>\u201eWir sind tats\u00e4chlich im Gesundheitssystem derzeit im wahrsten Sinne des Wortes in einer Zeitenwende\u201c. Mit diesem Zitat aus der Rede des ehemaligen Gesundheitsministers Karl Lauterbach am 7. Mai 2024 zur Er\u00f6ffnung des 128. Deutschen \u00c4rztetages in Mainz beginnt Frau Fuchs ihre Seminararbeit. Grund f\u00fcr diese Aussage ist die sich in den letzten Jahren versch\u00e4rfende Lage der deutschen Krankenh\u00e4user und ein hoher Reformbedarf. Die Autorin besch\u00e4ftigt sich mit Herausforderungen f\u00fcr die Krankenh\u00e4user und mit m\u00f6glichen Konsequenzen ihrer bedenklichen Lage sowie mit der Frage, ob unter den gegebenen Umst\u00e4nden eine stabile Zukunft der deutschen Krankenh\u00e4user \u00fcberhaupt gesichert sein kann.<\/p><p>Hierzu analysiert sie u. a. folgende Kernproblematiken: Fachkr\u00e4ftemangel, Finanzierung und Struktur. In allen Berufen des Sozial- und Gesundheitswesens fehlen Fachkr\u00e4fte. Sind Fachkr\u00e4fte vorhanden, leiden diese an einer grunds\u00e4tzlichen \u00dcberlastung. Der eingeschr\u00e4nkte Handlungsspielraum der Krankenh\u00e4user, z. B. bei der Bezahlung von einer ausreichenden Zahl an Arbeitskr\u00e4ften, liegt gr\u00f6\u00dftenteils an der unzureichenden Finanzierung im Verh\u00e4ltnis zu der aktuellen wirtschaftlichen Lage des Systems. Der zunehmende \u00f6konomische Druck f\u00fchrt zu einem Krankenhaussterben, v. a. im l\u00e4ndlichen Raum. Im Jahr 2023 waren 11% der Krankenh\u00e4user einer erh\u00f6hten Insolvenzgefahr ausgesetzt, 70% hatten eine negative Jahresbilanz.<\/p><p>Diese Lage wird sich durch den demographischen Wandel noch versch\u00e4rfen: einerseits durch immer mehr fehlende Fachkr\u00e4fte und andererseits durch die \u00dcberalterung der Gesellschaft mit einem hohen Bedarf an gesundheitlicher Versorgung. Sofern die zu leistenden Beitr\u00e4ge nicht erh\u00f6ht oder Leistungen gek\u00fcrzt werden, m\u00fcssen Krankenkassen mit Defiziten rechnen, die sich automatisch auf die Finanzierung der Krankenh\u00e4user, an der sie ma\u00dfgeblich beteiligt sind, auswirken.<\/p><p>Im dritten Kapitel beschreibt Amelie Fuchs bereits eingeleitete Ma\u00dfnahmen zur Krankenhausreform und deren Auswirkungen. Sie greift auch weitergehende \u00dcberlegungen auf, z. B. Verstaatlichung statt Gewinnorientierung, attraktivere Konditionen f\u00fcr Auszubildende und Studierende, st\u00e4rkere Digitalisierung und Einsatz von KI und neuer Technologien.<\/p><p>Die Autorin bilanziert, dass das deutsche Krankenhaussystem vor einem Umbruch steht, der ohne eine tiefgreifende Reform kaum zu bew\u00e4ltigen ist; es bedarf struktureller, finanzieller und technischer Neuerungen. Doch all diese Ver\u00e4nderungen brauchen Zeit und h\u00e4ngen von einer stabilen Finanzierung des Gesundheitssystems ab. Fest steht: Wenn hier nicht in naher Zukunft sinnvoll investiert wird, geh\u00f6rt der Leitgedanke \u201ePatientenwohl statt Profit\u201c wohl noch l\u00e4nger einer fernen Utopie an.<\/p><p>Die Arbeit erzielte insgesamt 93 von 120 m\u00f6glichen Punkten. Hinsichtlich der Kriterien \u201eEinbeziehung der Aktualit\u00e4t\u201c und \u201e\u00dcberzeugende Formulierung eines plausiblen Ergebnisses\u201c lag sie mit 13 von 15 Punkten weit oben. Die Jury \u00fcberzeugte u. a. die Ber\u00fccksichtigung lokaler Situationen mittels Presseauswertung, die zutreffende Beschreibung und Bewertung der \u00f6konomischen und demografischen Mechanismen und deren Folgen f\u00fcr die Krankenh\u00e4user sowie das Erkennen des gro\u00dfen Handlungsbedarfes (auch im Vergleich mit anderen L\u00e4ndern). Stellenweise\u00a0\u00a0 h\u00e4tte Amelie Fuchs ihre Argumentation noch st\u00e4rker in gr\u00f6\u00dfere politische und wirtschaftliche Zusammenh\u00e4nge einbetten k\u00f6nnen (z. B. Ber\u00fccksichtigung des F\u00f6deralismus oder der \u00f6konomischen Dynamik); auch eine Kontaktaufnahme zu Entscheidern z. B. in Form von Interviews w\u00e4re interessant gewesen.<\/p><p><strong>\u00a0<\/strong><\/p><p><strong>Jan Philipp Lechler <\/strong>(Gymnasium Leopoldinum Passau): erster Preis<\/p><p><strong>Der Gro\u00dfe Austausch <\/strong>(Leitfach Geschichte)<\/p><p>Die Attentate von Halle 2019 und Hanau 2020 reihen sich nicht nur in eine Anzahl rechtsterroristischer Anschl\u00e4ge ein, sondern beide Attent\u00e4ter glaubten an die rechtsextreme Verschw\u00f6rungserz\u00e4hlung des \u201eGro\u00dfen Austauschs\u201c oder \u201eBev\u00f6lkerungsaustauschs\u201c, nach der die einheimische Bev\u00f6lkerung der westlichen L\u00e4nder durch Migranten ersetzt werden soll. Herr Lechler analysiert vor dem Hintergrund der Bedrohlichkeit - die letztlich Gewalt legitimiert - die wesentlichen Inhalte dieses Narrativs und ordnet es als Verschw\u00f6rungserz\u00e4hlung ein. Auch werden faktisch falsche sowie menschenfeindliche Bestandteile des Narrativs offengelegt.<\/p><p>Ma\u00dfgeblich gepr\u00e4gt wurde der Begriff von dem franz\u00f6sischen Schriftsteller Renaud Camus, der seine Auffassungen zu dem Thema erstmals 2011 in dem Buch \u201eLe Grand Remplacement\u201c ver\u00f6ffentlichte. 2016 wurde es ins Deutsche \u00fcbersetzt und vom Verlag Antaios unter dem Titel \u201eRevolte gegen den Gro\u00dfen Austausch\u201c ver\u00f6ffentlicht. Darin erkl\u00e4rt Camus aus seiner Sicht, wie der \u201eAustausch\u201c abl\u00e4uft, wer ein Interesse daran hat und wen er f\u00fcr verantwortlich h\u00e4lt. Camus bezieht sich in seinem Werk weitestgehend auf Frankreich und die dort seit den 1960er-Jahren existierende Migration aus Afrika, insbesondere aus den Maghreb-Staaten. Mit \u201eAustauschern\u201c meint er also Migranten aus (Nord-) Afrika, deren stetiger Zuzug sowohl die franz\u00f6sische Bev\u00f6lkerung als auch die franz\u00f6sische Kultur ersetzen w\u00fcrde. Auch ist auch vom \u201emuslimisch-fundamentalistischen Projekt zur Eroberung der Welt\u201c die Rede.<\/p><p>In der Variante der deutschen extremen Rechten richtet sich der Hass ebenfalls gegen Menschen aus Afrika und dem Nahen Osten. Auch im deutsch-sprachigen Diskurs wird ganz Europa und deren Bev\u00f6lkerung als vom \u201eBev\u00f6lkerungsaustausch bedroht\u201c angesehen. Alle als \u201efremd\u201c imaginierten Menschen geh\u00f6ren aus Sicht der extremen Rechten nicht dazu, z. B. dunkelh\u00e4utige Menschen oder Muslime.<\/p><p>Herr Lechler beschreibt die drei Grundannahmen eines \u201eGro\u00dfen Austauschs\u201c als Verschw\u00f6rungserz\u00e4hlung: gezielte Planungen, Unterstellung der Heimlichkeit und Herstellung eines fiktiven Zusammenhanges. Der Autor geht intensiv auf die Gef\u00e4hrlichkeit des ideologischen Konzeptes des Ethnopluralismus der neuen Rechten ein. Dieses bietet dem Denkmuster des \u201eGro\u00dfen Austauschs\u201c nicht nur eine Argumentationshilfe, sondern stellt die zentrale Grundlage f\u00fcr die in der Verschw\u00f6rungserz\u00e4hlung angewandten Denkweisen dar. Der Mensch wird nicht als Individuum begriffen, sondern nur als Teil eines Volkes, mit dem er untrennbar verbunden ist - Kultur und Volk werden als Einheit betrachtet. \u201eKulturfremde\u201c sind aufgrund ihrer \u201eKultur\u201c nicht integrierbar. Mit dieser Vorstellung wird die vermeintliche Bedrohlichkeit des \u201eBev\u00f6lkerungsaustauschs\u201c noch verst\u00e4rkt. Der Ethnopluralismus bietet eine scheinbar plausible Begr\u00fcndung daf\u00fcr, Einwanderung komplett abzulehnen.<\/p><p>Herr Lechler kommt zu dem Ergebnis, dass dieser modernisierte Rassismus ein integraler Bestandteil der Verschw\u00f6rungserz\u00e4hlung ist. Zudem wird neben frauenfeindlichen und homophoben Elementen auch die Verfassungsfeindlichkeit des \u201eGro\u00dfen Austauschs\u201c deutlich. Der ethnisch definierte Volksbegriff und v. a. die Islamfeindlichkeit verachten die im Grundgesetz verankerten Prinzipien des Diskriminierungsverbots und der Religionsfreiheit. Um die Thesen der Verschw\u00f6rungserz\u00e4hlung realistisch wirken zu lassen, werden Extremszenarien und unverh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfige \u00dcbertreibung verbreitet, wie das der Islamisierung, welche so nicht belegbar sind. Die Verschw\u00f6rungserz\u00e4hlung des \u201eGro\u00dfen Austauschs\u201c hat innerhalb des letzten Jahrzehnts im politischen Tagesgesch\u00e4ft an Bedeutung zugenommen, v. a. durch die AFD, die das Narrativ an verschiedenen Stellen aufgreift und das Denkmuster somit verbreitet.<\/p><p>Die Arbeit erzielte 104 von maximal 120 Punkten. Jeweils die H\u00f6chstpunktzahl von 15 Punkten wurden bei den Kriterien \u201eProblemorientierung\u201c und \u201eAnwendung von Recherchemethoden\u201c erreicht; \u201eEinbeziehung der Aktualit\u00e4t\u201c, \u201eEigenst\u00e4ndiges kritisches Urteil\u201c und \u201emultiperspektivische Vorgehensweise\u201c wurden von der Jury jeweils mit 14 Punkten bewertet. Gew\u00fcrdigt wurden ein breites Literaturstudium und das Heranziehen vielf\u00e4ltiger (auch audiovisueller) Quellen. W\u00fcnschenswert w\u00e4re gewesen, dass sich Herr Lechler in seiner Arbeit st\u00e4rker mit der aktuellen Migrationsdebatte auseinandergesetzt und sich nicht nur auf die Textgrundlage von Renaud Camus gest\u00fctzt h\u00e4tte.<\/p><p>\u00a0<\/p><p><strong>Martha Westerhoff <\/strong>(E.T.A Hoffmann-Gymnasium Bamberg): dritter Preis<\/p><p><strong>Das bedingungslose Grundeinkommen. Wunsch und Wirklichkeit <\/strong>(Leitfach Wirtschaft und Recht)<\/p><p>In Deutschland sind 2024 ca. 13 Millionen Deutsche von Armut bedroht, d. h. 16% der Bev\u00f6lkerung. Besonders betroffen sind Alleinerziehende, Menschen mit Migrationshintergrund, Arbeitslose und Rentner. Geringe L\u00f6hne und prek\u00e4re Arbeitsverh\u00e4ltnisse versch\u00e4rfen die Lage. Auch die Kinderarmut ist ein wachsendes Problem. Ma\u00dfnahmen wie Mindestlohnanpassungen und Sozialleistungen reichen oft nicht aus, um Armut zu bek\u00e4mpfen und langfristig soziale Gerechtigkeit zu gew\u00e4hrleisten. Wissenschaftliche Einsch\u00e4tzungen bef\u00fcrchten, dass diese Entwicklung schlie\u00dflich zu einer extremen Polarisierung und somit zu einer Gef\u00e4hrdung unserer Demokratie f\u00fchren k\u00f6nnte.<\/p><p>Vor diesem Hintergrund stellt sich Martha Westerhoff in ihrer Arbeit die Frage, ob ein bedingungsloses Grundeinkommen in Deutschland eingef\u00fchrt werden sollte und ob es helfen k\u00f6nnte, die Einkommensverteilung gerechter zu machen. Sie verweist auf eine repr\u00e4sentative Umfrage (Adriaans et al., 2019), wonach sich etwa die H\u00e4lfte der Befragten in Deutschland f\u00fcr die Einf\u00fchrung eines bedingungslosen Grundeinkommens aussprechen. Die Zustimmung zu dieser Form der Armutsbek\u00e4mpfung ist bei jungen Menschen, Personen mit hoher Bildung und niedrigem Einkommen besonders hoch. Frau Westerhoff definiert die Grundlagen des Ansatzes eines bedingungslosen Grundeinkommens und erkl\u00e4rt die zentralen Merkmale dieses Konzepts; sie behandelt die Kernw\u00fcnsche Bek\u00e4mpfung von Armut, Abbau von B\u00fcrokratie, Verbesserung des sozialen Ausgleichs und F\u00f6rderung einer wirtschaftlichen Teilhabe aller.<\/p><p>Sehr spannend und ausf\u00fchrlich wird der Haupteinwand gegen die Einf\u00fchrung eines bedingungslosen Grundeinkommens, die Finanzierung, analysiert. Hier geht die Autorin besonders auf die Kosten und Steuerbelastungen ein, die mit der Einf\u00fchrung verbunden w\u00e4ren. Langfristig w\u00fcrde ein bedingungsloses Grundeinkommen wohl nicht durchsetzbar sein, denn Mikrosimulationsstudien verdeutlichen, dass die Einf\u00fchrung zu massiven Steuererh\u00f6hungen f\u00fchren w\u00fcrde. Zudem gibt es Bedenken, dass die Arbeitsmoral stark abnehmen k\u00f6nnte, Menschen h\u00e4tten weniger Anreize, eine Arbeit aufzunehmen. Dies k\u00f6nnte den Wirtschaftsstandort Deutschland nachhaltig belasten - Aspekte, die aus der Sicht der Autorin unbedingt beachtet werden m\u00fcssen.<\/p><p>F\u00fcr Frau Westerhoff ist ein Kernwunsch - die Bek\u00e4mpfung von Armut \u2013 dennoch sehr w\u00fcnschenswert. Besonders sozial benachteiligte Menschen k\u00f6nnten durch ein bedingungsloses Grundeinkommen der Armutsspirale entkommen und dies g\u00e4be ihnen mehr Freiheit; sie w\u00fcrden unabh\u00e4ngiger und k\u00f6nnten ein menschenw\u00fcrdigeres Leben f\u00fchren.<\/p><p>Die Autorin ist am Ende ihrer Seminararbeit sehr ehrlich, sie kann keine eindeutige Antwort auf die Frage geben, ob ein bedingungsloses Grundeinkommen in Deutschland eingef\u00fchrt werden sollte. Aus ihrer Sicht mangelt es noch deutlich an empirischer Evidenz; weitere langfristig ausgerichtete experimentelle Studien w\u00e4ren w\u00fcnschenswert.<\/p><p>Die St\u00e4rken der Arbeit sah die Jury v. a. in der \u201eProblemorientierung\u201c und der \u201e\u00fcberzeugenden Formulierung eines plausiblen Ergebnisses\u201c, in beiden Kategorien wurden hohe Punktzahlen vergeben. Die Arbeit liefert einen umfassenden \u00dcberblick \u00fcber die Diskussion zum Grundeinkommen unter Ber\u00fccksichtigung\u00a0\u00a0 internationaler Studien, wenngleich eine wirtschaftswissenschaftliche Orientierung \u00fcberwiegt und gesellschaftspolitische Aspekte nur gestreift werden.<\/p><p>[\/et_pb_text][\/et_pb_column][\/et_pb_row][\/et_pb_section]<\/p>","_et_gb_content_width":"","footnotes":""},"categories":[120,52],"tags":[110,95,112,97,111,74],"class_list":["post-1851","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-abiturpreis","category-aktuelles","tag-abitur","tag-abiturpreis","tag-gesellschaft","tag-landtag","tag-politik","tag-schule"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.dvpb-bayern.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1851","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.dvpb-bayern.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.dvpb-bayern.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dvpb-bayern.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dvpb-bayern.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1851"}],"version-history":[{"count":15,"href":"https:\/\/www.dvpb-bayern.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1851\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1901,"href":"https:\/\/www.dvpb-bayern.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1851\/revisions\/1901"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dvpb-bayern.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media\/1877"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.dvpb-bayern.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1851"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dvpb-bayern.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1851"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dvpb-bayern.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1851"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}