Wie die Lehrerverbände steht auch die DVPB dem Vorschlag der CSU, bei Schulveranstaltungen verpflichtend Hymnen  abzusingen, eher skeptisch gegenüber; konkret fordert der mit einem Parteitagsbeschluss unterfütterte Antrag der CSU, dass bei der Verleihung von Schul- und Berufsabschlüssen künftig die deutsche Nationalhymne und die Europahymne erklingen sollen und in Bayern zusätzlich die Bayernhymne. Die DVPB nimmt in einem Schreiben an Frau Staatsministerin Anna Stolz wie folgt Stellung: 
„Als DVPB-Bayern begrüßen wir das Ziel der Stärkung des gesellschaftlichen Zusammenhalts. Maßnahmen, die aber als Symbolpolitik daherkommen, so wie der Vorschlag bei Zeugnisvergaben die Nationalhymne, das Bayernlied oder/und die Europahymne „von oben herab“ verpflichtend zu singen, taugen aus unserer Sicht nicht dieses Ziel zu erreichen.
Wichtiger und nachhaltiger gedacht sind Maßnahmen der politischen Bildung, die eine Identitätsstiftung im Sinne demokratischer Überzeugung und Wertorientierung fördern. Dazu gehört als ein Baustein von vielen die Reflexion der Hymnen, deren Texte und Melodien in unterschiedlichen Jahrgangsstufen in den Lehrplänen verankert sind. Darüber hinaus gehört dazu die bewusste und freiwillige Entscheidung sie bei feierlichen Ereignissen zu singen, so wie dies auch bisher schon der Fall an vielen Schulen ist.“